WARUM EIGENTLICH VORSORGEN? – meine Presseversorgung
Sofort-Kontakt +49 (0) 228.21 91 51 | Bürozeiten Mo. – Do. 9:30 Uhr – 19:00 Uhr, Fr. 9:30 Uhr – 15:00 Uhr und nach Vereinbarung
Sofort-Kontakt +49 (0) 228.21 91 51
WARUM EIGENTLICH VORSORGEN?

„Kinder wird es immer geben“ (Konrad Adenauer) – unter dieser Prämisse wurde 1957 das Umlageverfahren für das deutsche Rentensystem in Kraft gesetzt. Das heißt: Junge Menschen zahlen direkt an die Rentenempfänger und erhoffen sich eine Sicherstellung der Rentenbezüge von der nachfolgenden Generation.

Diese Annahme ist überholt. Stattdessen gibt es immer mehr ältere Menschen, die Rente beziehen und immer weniger junge Menschen, die einzahlen. Heute kommen für drei Rentenempfänger etwa fünf Erwerbstätige auf. In 30 Jahren steht das Verhältnis eins zu eins: Ein Arbeitnehmer muss dann einen Ruheständler versorgen. Schon heute reichen die Einzahlungen der Versicherten nicht mehr für die Finanzierung der aktuellen Renten aus.

Ungefähr ein Drittel der Ausgaben muss der Bund durch Steuermittel zuschießen, da die Beiträge sonst bereits extrem hoch wären. Verschärft wird diese Problematik durch die verlängerten Rentenbezugszeiten. Zum einen steigt die Lebenserwartung der Deutschen an, zum anderen werden die Bezugszeiten zusätzlich durch Vorruhestandsregelungen künstlich ausgedehnt.

Die demografische Entwicklung in unserem Land zwingt unser Rentensystem in die Knie. Aus diesem Grund gab es im Jahre 2001 eine nachhaltige Rentenreform, die eine zusätzliche private und betriebliche Altersvorsorge erfordert, wenn man keine finanziellen Einbußen im Alter hinnehmen möchte.


Demografische Entwicklung
„Die Deutschen werden älter“, so heißt es fast täglich in der Presse. Das gilt zunächst für die Bevölkerung insgesamt, weil die Geburtenrate sinkt, als auch für den Einzelnen, da sich die durchschnittliche Lebenserwartung in den letzten 125 Jahren mehr als verdoppelt hat. Der Trendforscher Horst Opaschowski prognostiziert, dass in den nächsten drei Jahrzehnten jeder dritte Bundesbürger über sechzig Jahre alt sein wird.

Die Lebenserwartung

Quelle: Statistisches Bundesamt

 


Mehr Rentner, weniger Erwerbstätige = immer weniger Rente
Durch die sich stark verändernden Relationen zwischen den einzelnen Altersgruppen müssen sich gerade die jüngeren Generationen schon mit der Altersvorsorge auseinandersetzen. Während 1890 auf einen über 75-Jährigen noch 79 jüngere Personen kamen, sind es heute nur noch 12,4 und im Jahre 2040 werden es nur noch 6,2 sein – Tendenz sinkend. (Statistisches Bundesamt)
Die Folgen sind: Die Anzahl der Rentner steigt, und gesetzliche Leistungen sinken.

Mit einer soliden Vorsorge kann man auch im Alter den eigenen Lebensstandard erhalten.

Lebensstandard

Quelle: Statistisches Bundesamt, Prognose: IFZ – Researchcenter der Bley und Schwarzmann AG

 


Logisch! Wer älter wird, braucht mehr Geld zum Leben.
Da die Lebenserwartung stetig ansteigt, muss auch für die längere Ruhestandszeit finanziell vorgesorgt werden. Wer rechtzeitig vorsorgt, bekommt eine höhere Rente!

Rente_Mann_Frau

Quellen: 1950: Statistisches Bundesamt; 2004/2040: DAV 2004 R 2. Ordnung

 


Wir können alle noch mit vielen Lebensjahren rechnen. Um den Lebensstandard auch im Alter aufrecht zu erhalten, müssen Sie rechtzeitig vorsorgen!
Denn: Das Rentenniveau von derzeit 70 % (bei einer kontinuierlichen Einzahlung über 45 Jahre) soll bis zum Jahr 2030 auf 67 % sinken. An der bisher gültigen Nettoformel gemessen, sinkt das Rentenniveau sogar auf 64 %.


Wissenswertes zur gesetzlichen Rentenversicherung (GRV)
Die GRV stellt für festangestellte Medienschaffende eine Pflichtversicherung dar. Die Beiträge werden automatisch vom Bruttogehalt abgeführt. Der Beitragssatz liegt im Jahr 2017 bei 18,7 %. Der Arbeitnehmeranteil beträgt 50 %. Für Selbstständige besteht die Möglichkeit, freiwillig in die GRV einzuzahlen.

Mit dem Eintritt in die Künstlersozialkasse (KSK) werden freiberufliche Medienschaffende allerdings sozialversicherungspflichtig. In diesem Fall übernimmt die KSK den Arbeitgeberanteil in Höhe von 50 %. Die Höhe der Beiträge errechnet sich aus dem Gewinn des Vorjahres.